17 Ziele - EINE Zukunft

Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung

Armut, Hunger, Flucht, Migration und Klimawandel sind Themen, die uns alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zur Bewältigung der globalen Herausforderungen sein?Überzeugt davon, dass sie sich nur gemeinsam lösen lassen, haben alle Staaten der Erde einen Welt-Zukunfts-Vertrag geschlossen: Die Agenda 2030. In 17 Zielen wurde festgehalten auf welche Veränderungen wir angewiesen sind, damit im Jahr 2030 allen Menschen ein gutes Leben in einer nachhaltigen, gerechten Welt möglich ist.
Zwei ausgewählte Filme beschäftigen sich mit dem Ist-Zustand der Erde, mit Bedürfnissen heutiger und kommender Generationen – im Hinblick auf die Umsetzung der Ziele und eine lebenswerte Zukunft.

Im Anschluss an die Vorführungen wird Referent Robert Hörner (Bildung trifft Entwicklung) mit den SchülerInnen über die Filme diskutieren. Bitte planen Sie zusätzlich ca. 45 Minuten ein.

ACHTUNG: ReferentInnen aus dem Programm „Bildung trifft Entwicklung“ können zur Begleitung der Filme und zur Nachbereitung im Unterricht über: www.bildung-trifft-entwicklung.de gebucht werden.


Der zweite Langfilm von Matt Ross schildert die Abenteuer einer amerikanischen Aussteigerfamilie, die nach Jahren in der Wildnis gezwungen ist, in die moderne Welt zurückzukehren.
In tragikomischen Szenen beleuchtet das Familiendrama sehr pointiert das Spannungsverhältnis zwischen Naturidylle und moderner Zivilisation, Idealismus und Kapitalismus und regt dazu an, die Grenzen radikaler individueller Lebensentwürfe kritisch neu zu definieren.

Drama, Tragikomödie / USA 2016 / 120 min. / Regie: Matt Ross
ab 10. Klasse / empf. ab 15 Jahre / FSK: 12
THEMEN: Familie, Erziehung, Wildnis, Zivilisation, Bildung, Philosophie, Natur, Werte, Kapitalismus, Idealismus, Utopie, Individuum und Gesellschaft, Abenteuer, Toleranz
FÄCHER: Deutsch, Englisch, Sozial-/Gemeinschaftskunde, Ethik, Philosophie, Psychologie


Ideen und Lösungen aufzuzeigen ist für die Filmemacher Cyril Dion und Mélanie Laurent der produktivere Weg, um den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen auf der Erde zu begegnen.
Aufgerüttelt durch eine Studie, die den Zusammenbruch der Ökosysteme noch vor dem Jahr 2100 prognostiziert, haben der französische Aktivist und die Schauspielerin weltweit Initiativen dokumentiert, die dazu ermuntern, selbst zu einer besseren Zukunft beizutragen.

Dokumentarfilm / Frankreich 2015 / 120 min. / Regie: Cyril Dion, Mélanie Laurent
ab 9. Klasse / empf. ab 14 Jahre / FSK: ohne Altersbeschränkung
THEMEN: Ernährung, Energie, Wirtschaft, Bildung, Demokratie, Ökologie, Globalisierung, neue Technologien, Verantwortung, Gerechtigkeit, Individuum (u. Gesellschaft), Natur, Klimawandel
FÄCHER: Politik, Biologie, Geografie, Sozialkunde, Ethik, Wirtschaftskunde, WAT

Projektorganisation Sachsen-Anhalt

Katrin Birnschein
Tel. 0361 / 66 386 17
birnschein@schulkinowochen.de

Ein Angebot von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Referent Robert Hörner

Voraussetzungen für Nachhaltigkeit sind in seinen Augen entsprechendes Bewusstsein und gegenseitiges Lernen - durch Bildungsarbeit möchte er dazu beitragen. Film begleitet ihn auf diesem Weg seit seinem Studium der Kulturwissenschaft. Er schätzt am Film beispielsweise die Möglichkeit, die Lebensweisen anderer Menschen oder globale Zusammenhänge zu vermitteln. Für die Bildungsarbeit greift er außerdem auf Erfahrungen aus Tansania, Palästina und seiner politischen Arbeit zurück, die sein Bewusstsein für globale Verantwortung geschärft haben.