Wissenschaftsjahr 2017 – Meere und Ozeane

Fast drei Viertel der Erde sind mit Wasser bedeckt. Es umschließt spektakuläre Naturräume, birgt lebenswichtige Ressourcen, regelt das Klima und bleibt doch für Mensch und Forschung teilweise unergründet. Das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr bringt die fernen Welten am Meeresgrund und an den anderen Ufern der Ozeane ganz nah an die hiesigen Zuschauer/innen  heran.

Die Filme illustrieren dabei nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse über die Rolle der Meere und Ozeane im gesamten Ökosystem der Erde, sondern zeigen auch die Schönheit, die Weite und die Magie des Meeres. Sie thematisieren ihre Gefährdung und die bedrohlichen Folgen des Klimawandels an Küsten und auf Inseln und fördern damit eine Erkenntnis, die heute wichtiger ist als je zuvor: Wir sitzen alle im selben Boot.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Referentin: Anita Leyh, Weimar

Im Rahmen unserer Filmreihe zum Wissenschaftsjahr findet im Anschluss an die Filme jeweils ein Gespräch mit einem Experten statt. 


Montag
l 20.11.201710:00 Uhr l Filmpalast Nordhausen
Deepwater Horizon


Gast:
Prof. Dr. Wolfgang Blendinger (Institut für Geologie und Paläontologie Clausthal)

Am 20.04.2010 explodiert die Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko. Millionen Tonnen Öl und Gas stoßen unkontrolliert aus dem Bohrloch unter immensem Druck an die Oberfläche und verursachen eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes. Der Film zeigt den Überlebenskampf der auf der Plattform festsitzenden Arbeiter, zeichnet aber vor allem die letzten Stunden vor dem "Blowout" auf der Plattform nach und versucht zu ergründen, welche scheinbaren oder tatsächlichen ökonomischen Zwänge zu der Katastrophe führten.


Gast: Informationen folgen

Al Gore ist wieder da – etwas älter, etwas nachdenklicher als noch vor zehn Jahren, aber nach wie vor entschlossen, der Menschheit die Folgen des bevorstehenden Klimawandels mit dramatischen Bildern vor Augen zu führen. Der Dokumentarfilm "Immer noch eine unbequeme Wahrheit" knüpft an den Oscar-prämierten Vorläuferfilm an und fragt nach dem Stand der Dinge – eine Zwischenbilanz mit beeindruckenden, beunruhigenden, aber auch hoffnungsvollen Bildern.

Projektorganisation Thüringen

Marc Olff
Tel. 0361 / 66 386 15
olff@schulkinowochen.de

Unterrichtsmaterialien zum Wissenschaftsjahr

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Referentin Anita Leyh

Anita Leyh arbeitet als freie Dokumentarfilmerin und Filmpädagogin in Weimar und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bauhaus-Universität. In Filmprojekten und Filmbildungsangeboten vermittelt sie Filmwissen und leitet erwachsene Laien und Kinder an, Dokumentarfilme zu eigenen Themen zu drehen. Mit ganznahdran film produziert sie dokumentarische Auftragsfilme. An der Bauhaus-Universität Weimar entwickelte und betreut sie weiterbildende Dokumentarfilm-Zertifikate.