Unter dem Motto „Wann erhebe ich meine Stimme?“ lud der Augen auf-Kinotag in Erfurt, Berlin, Dresden, Frankfurt, Rostock und Stuttgart dazu ein, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und zu fragen: Was bedeutet sie für uns heute?
Im Zentrum der Abendgala zum Augen auf-Kinotag 2026 am 27.01. im Cinestar Erfurt stand der vielfach ausgezeichnete Kinder- und Familienfilm DAS GEHEIME STOCKWERK von Norbert Lechner. Der Junge Karli entdeckt, dass er im Hotel seiner Eltern mithilfe eines alten Lastenaufzugs in der Zeit reisen kann und landet in einem Stockwerk im Jahr 1938! Dort freundet er sich mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Gemeinsam lösen sie einen aufregenden Kriminalfall und Karli begreift, was für ein Schatten über der Welt seiner neuen Freund:innen liegt.
Wir freuten uns über ein sehr gemischtes Publikum, dass sich aus allen Altersgruppen zusammensetzte. Sogar Familien waren gemeinsam gekommen. Beim aufwühlenden Finale des Films, konnte der eine oder die andere ihre Tränen nicht zurückhalten.
In einem anschließenden Gespräch diskutierten Antonia Rothe-Liermann (Drehbuchautorin DAS GEHEIME STOCKWERK), Konstantin Horn (Kinderdarsteller DAS GEHEIME STOCKWERK), Elisabeth Wenk (Festivalleiterin des Deutschen Kinder Medien Festivals Goldener Spatz) und Rikola-Gunnar Lüttgenau (Leitung strategische Kommunikation Gedenkstätte Buchenwald) unter anderem darüber, wie Filme bei der Geschichtsvermittlung helfen können und was jeder einzelne von uns für den Erhalt der Demokratie und gegen den weltweiten Rechtsruck tun kann.
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Nhi-Le.

