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Schulkinowoche Thüringen/Sachsen-Anhalt

Schulkinowoche Thüringen/Sachsen-Anhalt

24. SchulKinoWoche Thüringen I Sachsen-Anhalt
16. bis 27. November 2026

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Im Osten was Neues

8. Mai 2026 by

Thomas „Eichi“ Eichstätt, der stattliche Typ mit den vielen Tätowierungen, wirkt auf den ersten Blick ein wenig furchteinflößend. Doch wenn man sieht, wie liebevoll er mit den Jungs seiner Fußballmannschaft umgeht, allesamt Geflüchtete im Raum Torgelow, wie er ihnen hilft im Alltag, dann ändert sich das Bild. Loraine Blumenthal hat ihn begleitet und zeigt, dass auch er dringend Hilfe benötigt von der Stadt und dass er eine Vergangenheit in der Neonaziszene mit sich herumträgt, auf die er nicht stolz ist.

Wir möchten mit Loraine Blumentahl in Magdeburg über ihren Film sprechen. Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist für alle frei.

Sie können sich ab sofort anmelden unter:
schuetz@schulkinowochen.de
Ansprechpartner: Peter Schütz, Telefon: 0361-66386-20

EINTRITT FREI

IM OSTEN WAS NEUES
Dokumentarfilm / Deutschland 2025 / 86 Min. / Regie: Loriane Blumenthal
ab 9. Klasse / empfohlen ab 14 Jahren / FSK: 12

Unterrichtsfächer Politik, Sozialkunde, Ethik, Geschichte, Sport, Demokratieerziehung (fächerübergreifend)
Themen diverse Lebensrealitäten, Teilhabe, Ausschluss, Migration, Migrationsgesellschaft, Rassismus, Rechtsextremismus, Ostdeutschland, Empowerment, Fußball

IM OSTEN WAS NEUES begleitet den Fußballverein FC PIO, der in einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern zu einem wichtigen Ort für junge Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen geworden ist. Im Zentrum steht Thomas „Eichi“ Eichstätt, der gemeinsam mit Spielern aus Afghanistan, Tschetschenien, der Ukraine und weiteren Herkunftsländern einen Raum schafft, in dem Begegnung, Anerkennung und gegenseitige Unterstützung möglich werden. Der Film zeigt, wie ein scheinbar „kleines“ Vereinsumfeld zu einem sozialen Anker wird – inmitten gesellschaftlicher Spannungen, rechtsoffener Stimmungen und struktureller Benachteiligung. Ohne zu idealisieren, macht der Film sichtbar, wie Vertrauen entsteht, wie Konflikte ausgehandelt werden und wie gemeinsames Handeln zu einer Form von Selbstermächtigung wird.

filmisch

Statt Interviewsituation oder Off-Kommentar entsteht die Erzählung durch Situationen, Blicke und Gesten im gemeinsamen Alltag. Die Kamera bleibt oft nah an Gesichtern und Körpern, etwa während des Trainings oder im Vereinsheim, wodurch eine körperliche Präsenz und direkte Beziehung erfahrbar wird. Der Ton bewahrt Umgebungsgeräusche – Rasen, Stimmengewirr, Wind –, was die Atmosphäre des Ortes trägt. Die Montage strukturiert Übergänge zwischen Spielplatz, Privatleben und Stadtumfeld in einem ruhigen Rhythmus und vermeidet erklärende Insert-Texte. So entsteht ein filmischer Raum des Zuhörens, in dem der Film Haltung durch Form, nicht Interpretation vermittelt.

Anknüpfungspunkte an die pädagogische Arbeit

Der Film eignet sich, um Fragen von Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Demokratie im Alltag zu behandeln. Er bietet einen sensiblen Zugang zu Themen wie Rassismus, Migration, ländlicher Raum, Teilhabe und Solidarität. In der schulischen oder außerschulischen Bildungsarbeit kann der Film genutzt werden, um stereotype Vorstellungen über „Ostdeutschland“ zu reflektieren und konkrete Lebensrealitäten sichtbarer zu machen. Gleichzeitig zeigt er positive Handlungsspielräume: wie Menschen Räume gestalten, Verantwortung übernehmen und Strukturen verändern. Methodisch eignet sich der Film für Gesprächsrunden, biografische Reflexionen sowie als Ausgangspunkt für lokale Recherchen zu Vereinen, Initiativen oder Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort. Die Schüler:innen können analysieren, wie der Film nur durch Beobachtung erzählt. Welche Eindrücke entstehen dadurch? Welche Wirkung hat diese Machart auf sie als Zuschauer:innen?

Kategorie: ab 9. Klasse, Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Schindler Liste

8. Mai 2026 by

Kaum ein anderer Spielfilm über den Holocoust hat international solche Spuren hinterlassen wie „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg. Bis heute hat er nichts an seiner Relevanz eingebüsst. Er erzählt nicht nur eine Geschichte des Holocoust, sondern beschäftigt sich auch mit der Frage, wie es gelingt, Mensch zu bleiben innerhalb eines unmenschlichen und mörderischen Systems. Und natürlich beschäftigt uns auch die Frage, ob man eine Geschichte, die in das Zentrum der schlimmsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts führt, im Stil amerikanischen Erzählkinos inszenieren darf.

Wir sprechen darüber in Dessau. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei!

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter:
schuetz@schulkinowochen.de
Ansprechpartner: Peter Schütz, 0361-66386-20

EINTRITT FREI

SCHINDLERS LISTE
Drama, Historienfilm, Biografie / USA 1993 / 194 Min. / Regie: Steven Spielberg
ab 9.Klasse / empfohlen ab 14 Jahren / FSK: 12

Unterrichtsfächer Deutsch, Ethik, Geschichte, Politik, Englisch, Religion, Philosophie
Themen Nationalsozialismus, Holocaust, Judenverfolgung, Konzentrationslager, Antisemitismus, Krieg, Zivilcourage, Widerstand, Anpassung, Filmklassiker

Der Unternehmer Oskar Schindler kommt während des Zweiten Weltkriegs nach Krakau, um sich dort geschäftlich zu etablieren. Mit einnehmendem Auftreten und großzügigen Geschenken macht er sich bei den deutschen Besatzern beliebt, setzt aber auch auf jüdische Geldgeber, die ihm gegen Warenlieferungen die Mittel zum Kauf einer Fabrik beschaffen. Die Juden, die in Schindlers Emaille-Fabrik arbeiten, gelten als „kriegswichtig“ und werden nicht deportiert. Doch dann kommt der Befehl zur Auflösung des Zwangsarbeiterlagers – die Insassen sollen nach Auschwitz deportiert werden. Schindler zahlt eine hohe Summe an den sadistischen Lagerkommandanten Amon Göth, um möglichst viele Menschen in einer Rüstungsgüterfabrik in der Tschechoslowakei unterzubringen. Mehr als 1.100 Juden kann er auf diese Weise vor dem Tod retten. Schindlers Fixierung auf Profit weicht dem Versuch, Menschlichkeit zu bewahren, wo das scheinbar unmöglich ist. Als die Rote Armee anrückt, unterstützen Schindlers Angestellte seine Flucht nach Deutschland.

filmisch

Der mit sieben Oscars ausgezeichnete Film macht aus Schindler keinen strahlenden Helden. Sein Businessplan beruht auf Ausbeutung, und erst als er Zeuge des nationalsozialistischen Mordapparates wird, stellt er sich auf die Seite der Menschlichkeit. Der Film arbeitet mit aufwändigem Szenenbild, großer Emotionalität und ist fast ausnahmslos in Schwarz-Weiß gedreht. Nie verliert er die Balance zwischen großem Kino und der im Hintergrund stehenden Mahnung, die schlimmsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts nicht zu verharmlosen.

Anknüpfungspunkte an die pädagogische Arbeit

Entstehung, Ziele und Auswirkungen des NS-Regimes sind wichtige Themen im Geschichtsunterricht, die Strukturen totalitärer Regime im Fach Politik. „Schindlers Liste“ zeigt am konkreten Beispiel, was passieren kann, wenn eine menschenverachtende Ideologie die politischen und militärischen Machtinstanzen eines Staates durchdringt. Ein Spielfilm konzentriert sich naturgemäß auf einzelne Figuren, auf den Konflikt zwischen Anpassung und Widerstand. Hier bieten sich Anknüpfungspunkte für filmsprachliche Analysen, aber auch für den Philosophie- oder Ethikunterricht. Jüdisches Leben und Vorurteile gegenüber Juden können im Fach Religion aufgearbeitet werden. Da Willkür und Brutalität im Film nicht ausgespart werden, ist es angeraten, den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, ihr subjektives Filmerleben und ihre Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen. Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs stehen verschiedene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.


Kategorie: ab 9. Klasse, Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Das geheime Stockwerk

7. Mai 2026 by

Irgendwann haben wir aufgehört, die vielen Preise für unseren letztjährigen Auftaktfilm zu zählen. Wir freuen uns sehr, ihn noch einmal in Magdeburg mit Filmgespräch präsentieren zu können. Wie wenige andere Filme vor ihm, versteht es „Das geheime Stockwerk“, das Thema Nationalsozialismus mit einem spannenden Kinderkrimi zu verweben.

Der Eintritt ist frei!

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter
schuetz@schulkinwochen.de
Ansprechpartner: Peter Schütz (Projektleiter SchulKinoWoche Thüringen/Sachsen-Anhalt)

DAS GEHEIME STOCKWERK
Kinderkrimi, Historienfilm / Deutschland, Österreich, Luxemburg 2025 / 96 Min. / Regie: Norbert Lechner
ab 5. Klasse / empfohlen ab 10 Jahren / FSK: 6

Unterrichtsfächer: Deutsch, Geschichte, Lebenskunde, Ethik, Politik
Themen: Nationalsozialismus, Antisemitismus, Widerstand, Flucht, Verfolgung, Freundschaft, Familie, Geschichte, Erinnerungskultur

Der 12-jährige Karli zieht mit seinen Eltern in die Alpen. Dort möchten sie ein altes Hotel renovieren und neu eröffnen. Karli ist vom Umzug nicht begeistert und hilft nur widerwillig mit. Eines Tages entdeckt er, dass der alte Aufzug des Hotels eine Zeitreisemaschine ist. Mit ihr landet Karli im Hotel des Jahres 1938. Neugierig betritt er die fremde Welt und freundet sich dort mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Außerdem lernt er den Pianisten Bruno kennen. Im Hotel scheint jemand Geld zu stehlen. Georg wird beschuldigt und Hannah sowie Karli setzen alles daran, den wahren Dieb zu finden. Dabei bemerken sie, dass im Hotel geheimnisvolle Dinge vor sich gehen. Karli erkennt außerdem, dass Hannah und ihr Vater – vor allem von der Nazifamilie Hartwig – angegriffen werden. Er beginnt, über den Nationalsozialismus zu recherchieren und sorgt sich, dass seinen Freunden Schlimmes bevorstehen könnte.

filmisch

Der Film erzählt kindgerecht von verschiedenen Aspekten des Antisemitismus im Nationalsozialismus. Auch Themen wie Fluchthilfe und Widerstand werden behutsam vermittelt, indem sie als Rätsel präsentiert werden, die die Kinder im Film nach und nach entschlüsseln. So entsteht eine Form der Wissensvermittlung, die junge Zuschauer*innen nicht überfordert, sondern ihnen – ähnlich wie bei einem eigenen Forschungsauftrag – historische Zusammenhänge schrittweise eröffnet. Besonders interessant ist die Verbindung mit Elementen des Kriminal- und Detektivfilms, die für Spannung sorgen: rasche Schnitte, auffallende Musik und ein authentisch wie aufwändig gestaltetes historisches Setting. Die Zeitreise, die Karli unternimmt, wird so auch für das Publikum zu einer Reise in die Vergangenheit, unterstützt durch die angepasste Sprache und Kostüme. Im Vordergrund stehen die Kinder; sie agieren selbstständig und selbstbewusst.

Anknüpfungspunkte an die pädagogische Arbeit

Im Schulunterricht kann der Film als Anlass zu eigenen Rechercheaufgaben über den Nationalsozialismus genutzt werden. Zu untersuchende Aspekte könnten sein: Antisemitismus, antijüdische Gesetze, Denunziationen, systematische Verfolgung verschiedener Menschengruppen, sowie Flucht und Fluchthilfe. Filmästhetisch interessant sind das historische Setting und die spannende Inszenierung einzelner Szenen, in denen die Kinder rätseln und forschen. Auch die Figurenentwicklung, etwa bei Karli und Georg, bietet Ansatzpunkte für eine Analyse der Narration. Schüler*innen könnten untersuchen, wie mit Musik, Kamera und Schnitten Spannung erzeugt wird. Wichtig ist ein begleitender Dialog, um zu verdeutlichen, dass das Hotel im Film als Ort der Fluchthilfe eine Ausnahme darstellt. Ebenso erfordert die karikaturistische Darstellung der Nazifamilie eine begleitende Erklärung, um zu betonen, dass der Großteil der deutschen Bevölkerung partizipierte – und nicht nur einzelne Personen.

Kategorie: ab 5. Klasse, Allgemein, Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Wolves

7. Mai 2026 by

Wir freuen uns sehr, einen außergewöhnlichen Film in Magdeburg präsentieren zu können. Im Anschluss stellt sich Hauptdarstellerin Selma Kopp den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Der Eintritt ist frei!

Sie können sich ab sofort anmelden unter
schuetz@schulkinowochen.de
Ansprechpartner: Peter Schütz

WOLVES
Drama / Schweiz 2025 / 97 Min. / Regie: Jonas Ulrich
ab 9. Klasse / empfohlen ab 15 Jahren / FSK: 12

Die 23-jährige Luana sehnt sich danach, dem gemeinsamen Alltag mit ihrer besorgten Mutter zu entfliehen. Sie verbringt ihre Freizeit im Proberaum ihres Cousins Domi und seiner Black-Metal-Band WLVS. Als er ihr den geheimnisvollen neuen Sänger Wiktor vorstellt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen. Kurzerhand entschliesst sie sich, mit der Band auf Tour zu gehen, Fotos und Videos zu machen und den Social Media Account der Band zu betreuen. Sie taucht ein in eine Welt aus Freiheit und Chaos. Als eines ihrer Videos Tätowierungen Wiktors zeigen, werden diese im Netz als Symbole eines faschistoiden Wotan-Kults identifiziert. Daraufhin wachsen die Spannungen in der Band, es kommt zum Bruch und Luana gerät immer tiefer in einen Sog aus Loyalitätskonflikten und emotionaler Abhängigkeit.
Der Film besticht durch seine durchweg großartigen Darsteller und vor allem seine energetischen Live-Mitschnitte. Sämtliche Konzerte der Filmband haben tatsächlich stattgefunden.

Themen: Black Metal, Liebe, Freundschaft, Musik, Rechtsextremismus, Wotan-Kult, Rechte Symbole, Familie, Abhängigkeit

Fächer: Musik, Geschichte, Deutsch, Ethik/Religion

Kategorie: ab 9. Klasse, Allgemein, Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Das Flüstern der Wälder

16. März 2026 by

Wir möchten einmal über den Wald reden. Wie geht es ihm? Wer lebt da eigentlich? Wie klingt er?
Dafür haben wir eine Expertin eingeladen, um mit Ihren Schülern darüber zu sprechen, was der Wald alles für Geheimnisse birgt. Zusammen schauen wir den französischen Dokumentarfilm „Das Flüstern der Wälder“.

DAS FLÜSTERN DER WÄLDER

Dokumentarfilm / Frankreich 2025 / 100 Minuten / Regie: Vincent Munier
ab 4. Klasse / empfohlen ab 9 Jahren / FSK: 0

Michel Munier liebt den Wald und das Einssein mit der Natur. Der Naturforscher und Ökologe streift durch die einsamen Baumbestände der Vogesen und beobachtet die Wildtiere. Um besonders scheue Tiere wie den Luchs oder den Uhu zu erblicken, richtet er sich in einem getarnten Lager unter den tiefen Zweigen einer großen Tanne ein. Mehr als 800 Nächte verbrachte er geduldig in der Wildnis. Seine Leidenschaft für die Fauna der Wälder hat er an seinen Sohn, den Wildtierfotografen und Dokumentarfilmer Vincent Munier, weitergegeben, der ihn seit dem zwölften Lebensjahr hin und wieder begleitet. Inzwischen hat sich auch Vincents Sohn Simon (Jahrgang 2011) anstecken lassen. Die Kamera folgt dem Trio in die Vogesen, wo sie Füchse, Rehe, Hirsche, einen Specht oder einen Sperlingskauz beobachten. Im Gegenzug behalten auch die vorsichtigen Wildvögel die menschlichen Besucher im Blick. Weil der Auerhahn, das Krafttier Michels, dort verschwunden ist, reist das Trio nach Norwegen, um den sogenannten König der Wälder in freier Wildbahn zu beobachten.

Unterrichtsfächer: Sachkunde, NaWi, Biologie, Erdkunde, Französisch, Ethik, Lebenskunde, Musik, Kunst, Umwelterziehung (fächerübergreifend)
Themen: Natur, Tiere, Biotope, Lebensraum, Ökosystem Wald, Ökologie, Artenvielfalt, Umweltschutz, Fotografie, Familie

Kategorie: ab 4. Klasse, Länder, Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Ab morgen bin ich mutig – Ausgebucht!

16. März 2026 by

Wir freuen uns immer, wenn wir Filmschaffende und Schüler:innen zusammenbringen können. Am 2005.26 gibt es dazu wieder die Gelegenheit: Regisseur Bernd Sahling präsentiert seinen Film im Cineplex Naumburg.

Der Eintritt ist frei!

Sie können sich ab sofort anmelden unter schuetz@schulkinowochen.de

AB MORGEN BIN ICH MUTIG
Kinder- und Jugendfilm / Deutschland 2025 / 84 Min.
Klasse 4 – 7 / empf. ab 9 Jahren / FSK: 0

Karl ist verliebt in seine Klassenkameradin Lea. Die wechselt aber bald die Schule und es bleibt nicht mehr viel Zeit, sie besser kennenzulernen. Bestärkt durch seinen großen Bruder traut er sich, sie zu sich nach Hause einzuladen. Sie kommt tatsächlich und ist fasziniert von seinem Hobby: Das Badezimmer hat er zu einer Dunkelkammer umfunktioniert und entwickelt selbst seine Fotografien. Auf einer Projektfahrt will die 6. Klasse der beiden einen Film zum Thema „Verliebt“ drehen. Dies erscheint ihm als letzte Chance, Lea endlich von seinen Gefühlen für sie zu erzählen. Karl übernimmt die Kamera, Lea und ihre Freundin befragen Menschen auf der Straße, im Pflegeheim und in der ganzen Klasse. Auf diese Weise erfährt Karl viel über das Thema, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln, auch aus Leas Sicht.

Unterrichtsfächer: Deutsch, Kunst, Lebenskunde, Musik, Religion
Themen: erste Liebe, Gefühle, Familie, Filmemachen, Fotografie, Freundschaft, Kreativität, Musik, Schule, Selbstbewusstsein, Zusammenhalt

Anknüpfungspunkte an die pädagogische Arbeit
Die Fotografie und das Filmemachen sind zentrale Themen im Film. Die Klasse wird bei ihrem Filmprojekt in allen Produktionsschritten begleitet. So entsteht nebenbei eine Anregung sowie eine Art Anleitung für Filmprojekte im Unterricht. Karls Bruder Tom ist Sänger in einer Indieband, für die Karl im Laufe des Films ein Lied schreibt, das auf einem Gedicht von ihm basiert. Die Lieder der Band greifen die Themen und Gefühlslagen von Karl textlich auf und die mitreißenden Konzertszenen machen gute Laune. Eine Analyse der Songtexte kann Spaß machen und die Ergebnisse können mit den einzelnen Szenen des Films in Verbindung gebracht werden und so die Filmhandlung rekapituliert werden. Alltagsbezogene Gesprächsanlässe bietet der Film viele, denn Freundschaft, Geschwistersein, Verliebtsein und Schulalltag sind Themen, zu denen alle Kinder und Jugendliche täglich Erfahrungen sammeln.

Kategorie: ab 4. Klasse, ab 5. Klasse, ab 6. Klasse, ab 7. Klasse, Allgemein, Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

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