Schulkinowoche Thüringen/Sachsen-Anhalt

Schulkinowoche Thüringen/Sachsen-Anhalt

24. SchulKinoWoche Thüringen I Sachsen-Anhalt
16. bis 27. November 2026

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Spaziergang nach Syrakus (ausgebucht)

21. August 2026 by

Inhalt
Paul Gompitz ist nicht unglücklich in seiner „kleinen DDR“. Aber sein Traum geht über die Staatsgrenzen hinaus. Auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume durch Italien wandern, das möchte er unbedingt erleben.
Daran ist in der DDR der 1980er-Jahre nicht zu denken. Dem nicht mehr ganz jungen Kellner aus Rostock bleibt
eigentlich nur die Flucht. Über die Ostsee, denkt er sich, da kennt er sich aus. Doch sein wahrer Plan ist noch verwegener: Am Ende seiner Reise will Paul wieder zurück in die DDR, zu seiner geliebten Frau Anne, die von seinem
tollkühnen Unternehmen nichts erfahren darf.
Das Problem: Auf „Republikflucht“ stehen mehrere Jahre Haft, auch Mitwissern drohen Repressalien. Doch den wahren
Romantiker hält nichts auf: Auf einer kleinen Jolle sticht Paul schließlich in See, bei Nacht und Nebel, und lässt sein bisheriges Leben hinter sich.

Drama, Literaturadaption / Deutschland 2026 / 97 Min. / Regie: Lars Jessen / Ab 9.Klasse / empf. ab 14 Jahren / FSK: 6
Themen: (deutsche) Geschichte, deutsche Teilung, DDR, Literatur, Reisen, Freiheit, staatliche Macht und Willkür
Fächer: Deutsch, Geschichte, Politik, Kunst, Geografie

Kategorie: Sonderveranstaltungen, Thüringen

Lügen über meine Mutter

21. August 2026 by

Inhalt
Westdeutschland der 1980er-Jahre: Die 7-jährige Ela lebt mit ihrer Mutter Cornelia, ihrem Vater Werner und ihrer Oma Martha zusammen. Ela ist eine feinfühlige Beobachterin und merkt, dass es zwischen ihren Eltern nicht gut läuft. Werner ist zunehmend frustriert, weil eine Beförderung, die er für sich beansprucht, ausbleibt. Er gibt Cornelia die Schuld: Ihr Äußeres und ihr Gewicht seien der Grund dafür, dass er keine „vorzeigbare“ Frau habe. Cornelia leidet unter ihrer einschränkenden Rolle als Mutter und Hausfrau und möchte gerne wieder als Sekretärin arbeiten. Doch auf Verständnis stößt sie nicht. Selbst ihre eigenen Eltern raten ihr, trotz der psychischen Erniedrigungen bei Werner zu bleiben. Tochter Ela wundert sich über die Annahmen, die über ihre Mutter verbreitet werden, und fragt sich, welches Potenzial ihre Mutter eigentlich hat. Obwohl Werner zunehmend versucht, ihre Mutter bei ihr schlecht dastehen zu lassen, fragt sich Ela: Wer lügt hier eigentlich über wen?

Drama/ Deutschland 2026 / 100 Min. / Regie: Aron Lehmann / Ab 9.Klasse / empf. ab 14 Jahren / FSK: 6
Themen: Sexismus, Misogynie, Familie, Selbstbestimmung, (psychische) Gewalt, Fettfeindlichkeit, Schönheitsideale,
Frauen, Patriarchat, Empowerment, Familien- und Generationenbeziehungen
Fächer: Deutsch, Geschichte, Kunst, Ethik/Religion, Politik, Psychologie

Kategorie: Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Das Geheimnis der gestohlenen Maske – ausgebucht!

21. August 2026 by

Inhalt
Die 11jährige Johanna aus Leipzig ist neugierig und aufgeweckt. Als überraschend ihr Großvater Kito aus Tansania zum ersten Mal zu Besuch kommt, ist nichts mehr wie zuvor. Sie freut sich sehr, ihn endlich kennenzulernen und durch ihn mehr über ihre tansanaischen Wurzeln zu erfahren. Gemeinsam besuchen die beiden das ethnologische Museum, wo Kito eine alte Maske entdeckt. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass sie während der Kolonialzeit aus seinem Dorf geraubt wurde – ein fehlendes Stück an der Maske ist für ihn der Beweis. Nur wenig später wird genau diese Maske der Makonde aus dem Museum gestohlen. Die Polizei verdächtigt Kito – zu Unrecht? Johanna will beweisen, dass ihr Großvater unschuldig ist. Sie begibt sich mit ihren Freund*innen – der mutigen Sweta und dem cleveren Anton – auf eine spannende Spurensuche, wobei die drei detektivische Superkräfte entwickeln und Unglaubliches aufdecken. Sie bringen die Maske sicher wieder zurück, alles findet seinen richtigen Platz – und Johanna entdeckt dabei auch ein bisher unbekanntes Stück von sich selbst.

Kinderkrimi / Deutschland 2026 / 100 Min. / Regie: Nancy Mac Granaky-Quaye / Ab 3.Klasse / empf. ab 8 Jahren / FSK: 6
Themen: koloniale Raubkunst, Kolonialgeschichte Deutschlands, Rassismus, Migration, Identität, Freundschaft, Familie, Krimi, Kreativität
Fächer: Deutsch, Ethik, Lebenskunde, Religion, Geschichte,Politik, Geografie, Kunst

Kategorie: Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Babystar

21. August 2026 by

Inhalt
Luca (16) ist erfolgreich im Influencer-Business. Alles, was in ihrem Hochglanz-Leben passiert, vermarkten ihre jungen Eltern als Family-Content im Internet. Seit dem ersten Ultraschallbild ihrer Tochter nehmen Millionen Followerinnen am Privatleben der Familie teil, verfolgen Lucas Aufwachsen aus jedem abgefilmten Winkel ihrer schicken Villa mit Pool: Die Eltern-Kind Gespräche der Heranwachsenden als Podcast, Lucas Avatar als „Freundin“ für Millionen auf dem Handy – alles wird zu Geld gemacht. Als die Eltern ihre Tochter vor laufender Kamera mit ihrer Entscheidung für ein neues Kind überraschen, bricht Lucas Welt zusammen. Wo wird ihr Platz innerhalb der Familie sein, wenn ein neuer Babystar die Bühne betritt? Sie verliert den Halt – und wird dabei gnadenlos abgefilmt. Alles für Klicks im Internet. Gefangen im eigenen Netz versucht Luca gegen ihre Eltern zu rebellieren. Sie verweigert ihre Mitarbeit, mietet sich im Hotel ein, bittet eine Kollegin des Family-Business darum, ihre Freundin zu sein. Aber sie hat nie gelernt, wie Leben jenseits der Kamera geht – und wie man Freundinnen statt Follower:innen hat.

Drama, Coming-of-age / Deutschland 2025 / 102 Min. / Regie: Joscha Bongard / Ab 9.Klasse / empf. ab 14 Jahren / FSK: 12
Themen: Social Media, Influencer, Selbstdarstellung und Inszenierung, Identität, Kapitalismus, Familiendynamiken,
Freundschaft, Entfremdung, Künstlichkeit
Fächer: Ethik, Sozialkunde, Deutsch, Politik, Philosophie, Medienbildung

Kategorie: Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Als wäre es leicht

21. August 2026 by

Drama, Liebesfilm / Deutschland 2025 / 94 Min. / Regie: Milan Skrobanek / Ab 9.Klasse / empf. ab 14 Jahren / FSK: 12
Themen: Liebe, Beziehung, Familienkonflikte, Behinderung, Ableismus, Hilfsmittel, Kommunikation, Gehörlosigkeit, Sehbeeinträchtigung
Fächer: Deutsch, Ethik, Sozialkunde, Politik, Informatik, Medienkunde


Diese Veranstaltung ist kosten- und komplett barrierefrei für Seh- und Hörbeeinträchtigte.

Inhalt
Der blinde Florian ist ehrenamtlich beim FC St. Pauli als Kommentator unterwegs. Das Arbeitsamt zwingt ihn dennoch zu einem Job im Dialoghaus Hamburg. Da ist die gehörlose Fotografin Kati sofort an ihm interessiert: Ehrgeizig und forsch bahnt sie sich ihren Weg zu ihm. Rasch verlieben sich beide und finden Wege, einander zu verstehen. Besonders hilfreich dabei sind ihre Smartphones, die ihnen bei der Kommunikation helfen. Problematisch werden jedoch die keimenden Konflikte mit ihren Familien. Kati ist stolz darauf, in Deutscher Gebärdensprache zu kommunizieren, und fühlt sich von ihrer Mutter unter Druck gesetzt, sich ein Cochlea-Implantat einsetzen zu lassen. Florian hingegen ist bezüglich Familienthemen sehr ausweichend und reagiert nicht auf die Kontaktversuche seines Bruders, der ihm klarmachen will, dass sein Vater im Sterben liegt. Die Beziehung von Kati und Florian leidet zunehmend unter den Konflikten und schwebt zwischen den Stadien Trennung oder Zusammenfinden und Wachsen.

Drama, Liebesfilm / Deutschland 2025 / 94 Min. / Regie: Milan Skrobanek / Ab 9.Klasse / empf. ab 14 Jahren / FSK: 12
Themen: Liebe, Beziehung, Familienkonflikte, Behinderung, Ableismus, Hilfsmittel, Kommunikation, Gehörlosigkeit, Sehbeeinträchtigung
Fächer: Deutsch, Ethik, Sozialkunde, Politik, Informatik, Medienkunde

Kategorie: Sachsen-Anhalt, Sonderveranstaltungen

Film im Unterricht: Film in der Vermittlung zu Nationalsozialismus und Holocaust

21. August 2026 by

Durch die Unmittelbarkeit ihrer Wirkung stellen Filme einen intensiven, empathischen Zugang für Schülerinnen udn Schüler zu einem Thema her, dem sonst bisweilen mit Abwehr oder vermeintlichen Übersättigungsgefühl begegnet wird. Gleichzeitig eröffnen Filme Potenziale zur kritischen Medienreflektion und setzt Impulse, filmästhetische und dramaturgische Elemente kennenzulernen.

Praxisorientierte Fragen und Empfehlungen für den Unterricht sowie die Vorbereitung für die Teilnahme am Augen-auf-Kinotag stehen im Fokus der Fortbildung: Welche Filme eignen sich für Ihre Lerngruppe? Wie binden ich einen Film zum Thema Nationalsozialismus, Holocaust und der Nachgeschichte in meinen Unterricht ein? Welche herausfordernden Situationen könnten auftreten und wie kann ich damit umgehen? Exemplarisch werden wir uns bestehende Unterrichtsmaterialien ansehen und in Methoden einarbeiten.

Dozentin: Rifka Ajnwojner arbeitet seit 2021 in der Bildung und Vermittlung des Jüdischen Museums Frankfurt als abgeordnete Lehrerin. Sie ist zuständig für die kulturelle, politische Bildung zu den Themen Judentum, aktuelles jüdisches Leben, Formen des Antisemitismus und Erinnerung an den Holocaust.

Diese Fortbildung ist eine Kooperation mit VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz und der SchulKinoWoche Thüringen/Sachsen-Anhalt und findet vorab im Rahmen des Augen-auf-Kinotags anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. In Berlin, Halle (Saale), Köln und München können Sie sich zusätzlich zur Fortbildung mit Ihrer Klasse am 27. und 28. Januar für einen Film mit anschließendem Filmgespräch anmelden. Weitere Informationen zum Kinotag mit Schulkino: https://www.augenauf-kinotag.de

Diese Veranstaltung fördert nach dem DigCompEdu folgende Kompetenz/en: 6.1 (LISA-Kompetenzstufe: A)

Kategorie: Fortbildungen, Sachsen-Anhalt

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